Dienstag, 21. März 2017

Von Skatergirls und Rettungsgassen

Hallo meine Lieben, 


ich bin auf Dienstreise. Gestern knapp viereinhalb Stunden war ich mit dem Auto unterwegs. Puh, ich mag nicht so gern alleine Auto fahren. Man kann sich nicht unterhalten und die Zeit geht irgendwie nicht um. Und dann im Hotel ist man fix und fertig. Meine Lieben fehlen mir auch ganz schön. 



Auf der Autobahn kam auf ein mal von Hinten ein Feuerwehrwagen mit Blaulicht und Sirene angefahren. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal miterleben werde. Es ist genauso wie man es im Fernsehen immer sieht. Die meisten Leute wissen echt nicht wie man eine Rettungsgasse bildet. Es wird noch nicht mal auf die Sirene geachtet, sondern einfach weitergefahren. Aber am meisten überrascht war ich von einem LKW-Fahrer, der gleich hinter der Feuerwehr ausgeschert und dreist hinterher gefahren ist.



Ich bin noch immer etwas irritiert von diesem Erlebnis. Vor allem wenn man bedenkt, dass so eine Rettungsgasse Leben retten kann. Laut einer Umfrage durch den ADAC, wussten  nur 39 Prozent der Befragten, wie eine Rettungsgasse gebildet wird. Das ist doch erschreckend, oder?


Nun gut! Jetzt noch ein paar Details zu meinem kleinen Skatergirl, dass ich gerade so schrecklich vermisse. Genäht habe ich wieder einen Großstadtpiraten der Zuckerwolkenfabrik. Wundert euch nicht, wenn das Shirt etwas knapp sitzt. Aber mein Mädel hatte gerade gut gegessen und das Rückenteil ist aus weniger dehnbarem Interlock, den ich noch übrig hatte, denn der Hauptstoff hatte leider nicht gereicht. Also immer schön die Anleitungen lesen und auf die Stoffempfehlungen acht geben. 


Habt's fein, 
DaniEla

Schnitte:
Zuckerhut, Großstadtpiraten von der Zuckerwolkenfabrik

Stoffe:
Skatergirls designed by  SUSAlabim  für Lillestoff
(vermutlich) Schwarzer Interlock beide aus einem lille.stoff.glück-Paket
Jersey rosa von Der Stoffhandel